Résumé der Bezirksmeisterschaft 2011
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Ein langes Wochenende liegt hinter unseren aktiven Schützen. Bei den Bezirksmeisterschaften in Feucht ging es darum, sich mit möglichst hohen Ringzahlen zur Teilnahme an den Landesmeisterschaften zu qualifizieren.
In der Schützenklasse hatten wir drei Starter gemeldet. Ewald Cozorici (Platz 9) konnte sich im Vergleich zu den Gaumeisterschaften um 11 Ringe steigern. Mit 574 Zählern hat er sein Potential noch lange nicht ausgeschöpft. Ob es wirklich der Kräftemangel war, dass er im zweiten Durchgang etwas nachließ, oder ob es ein mentales Problem war, werden wir versuchen im nächsten Training herauszubekommen. Jetzt hilft nur noch Daumen drücken, dass es zur Teilnahme an den Bay. Meisterschaften gereicht hat. Simon Rüger (459 Ringe, Platz 27) und auch Matthias Wagner (373 Ringe, Platz 32) lagen mit ihrem Ergebnis erheblich unter dem, was sie eigentlich leisten könnten. Im Training läuft es wesentlich besser. Aber beide sind hochmotiviert und werden ihr Problem sicher in den Griff bekommen.
Erfreulich war die Steigerung von Noah Mauthe (467 Ringe, Platz 18) in der Schülerklasse A. Um 69 Ringe war sein Ergebnis besser als bei den Gaumeisterschaften. Die neuen Wurfarme für seinen Bogen gaben ihm einen erheblichen Auftrieb. Auch er wird sich noch weiter steigern und in Zukunft noch weiter vorne in der Ergebnisliste zu finden sein.
Eine große Steigerung gab es ebenfalls bei unseren beiden Startern in der Schülerklasse B. Frank Birwe (497 Ringe, Platz 13) und auch Siggi Zwingel (412 Ringe, Platz 20) konnten ihre Ringzahlen um 33, bzw. 37 Zähler steigern. Ein tolles Ergebnis für diese beiden jungen Bogenschützen.
Unsere beiden Jüngsten, Emily Rabsahl und Marco Birwe überzeugten wieder einmal durch ihren sauberen Schießstil. Besonders Emily war der „Hingucker“ bei den Zuschauern, da sie aber auch jeden einzelnen Schuss so vorbildlich nachgehalten hat, dass er als Anschauungsmaterial für alle anderen gedient hat. In der Schülerklasse C belegte Marco mit 489 Ringen Platz 7. Emily (Schülerklasse C weibl.) konnte sich im Vergleich zu den Gaumeisterschaften um 25 Ringe steigern und kam am Ende mit 438 Ringen auf Platz 5.
Eine Bank im Wettkampf ist Sebastian Protze. Er schießt so zuverlässig und sauber, dass bei ihm immer mit einen der vordersten Plätze zu rechnen ist. Zwei ausgeglichene Durchgänge (293 und 294 Ringe) sicherten ihm mit einem deutlichen Vorsprung den zweiten Platz in der Juniorenklasse.
Etwas enttäuschend war der Verlauf für Frank Protze. Er lag deutlich unter dem, was er zu schießen vermag. Eigentlich kein Wunder, denn er kommt aus beruflichen Gründen wirklich nur ganz selten zum Trainieren. Wahrscheinlich war er in dieser Freiluftsaison noch keine 6-mal auf dem Trainingsplatz. 493 Ringe und Platz 30 zeigen aber, dass er praktisch ohne Training „aus dem Stand“ immer noch ein sehr guter Schütze ist.
Ebenfalls das erste Mal bei einer Bezirksmeisterschaft war Thimo von Rauchhaupt in der Schützenklasse Compound. Sein Ziel, die 600er Grenze zu überschreiten hat er deutlich erreicht. Im zweiten Durchgang steigerte er sich noch einmal und war mit 618 Ringen (Platz 13) um 5 Ringe besser als bei den Gaumeisterschaften.
Unsere beiden Jugendlichen, die in der Compound-Jugendklasse starten haben ihre Sache sehr gut gemacht. Paul Fadler begann im ersten Durchgang mit 307 Ringen, konnte aber dieses Niveau leider nicht ganz halten und schoss im zweiten Durchgang fast dreißig Ringe weniger. Trotzdem hat er sich im Vergleich zu den Gaumeisterschaften gesteigert und kam mit 585 Ringen auf Platz 9. Schwer ist es für Franziska Spencer, da es bei den Compound Schülern, Jugend und Junioren keine Trennung in männl. und weibl. gibt. Sie schoss sehr ausgeglichen und kam mit 285 und 286 Ringen am Ende auf Platz 11. Sie wird sich weiter steigern, wenn sie ihren neuen Bogen bekommt, da der alte Bogen in seiner Leistung am absoluten Limit liegt.
Franz Fadler hat ebenfalls zugelegt. Mit 647 Ringen war er um 12 Ringe besser als bei den Gaumeisterschaften. Die Konkurrenz in der Compound-Altersklasse ist sehr groß. Mit Platz 8 war er jedoch bei den vordersten Plätzen zu finden. Wenn er einige kleine Mängel noch beheben kann, wird er auf alle Fälle zu den besten in dieser Gruppe gehören.
Etwas enttäuschen verlief es am Anfang für Inge Enzmann. Im ersten Durchgang schoss sie ein „Fahrkarte“. So etwas sollte eigentlich nicht passieren, denn es dauert meistens eine kleine Weile, bis man wieder richtig Tritt gefasst hat. Im zweiten Durchgang lief es dann wesentlich besser, aber der Verlust vom ersten Durchgang ist dann fast nicht mehr aufzuholen. Das Ergebnis von 607 Ringen und Platz zwei ist dann etwas versöhnlich. Bei den bay. Meisterschaften im München wird es dann hoffentlich wieder besser laufen.
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